Lebendige Lernerfahrungen durch „Qualifizierende Fallberatung”

Ehrenamtliche Helfer machen Erfahrungen mit belastenden Konflikten.
Sie wünschen sich Unterstützung im Umgang mit diesen Erlebnissen.

„Qualifizierende Fallberatung” ist ein handlungsorientiertes Gruppenverfahren zur Konfliktbearbeitung. Das Besondere dieser Methode ist ihr Erfahrungscharakter.
Im Seminar werden Situationen bearbeitet, die die Teilnehmer tatsächlich erlebt haben
oder die ihnen bevorstehen.

Bei der Suche nach möglichen Problemlösungen wird zunächst nicht diskutiert.
Stattdessen wird im spielerischen Handeln nach Lösungswegen gesucht.

In der anschließenden „Feedback- Runde” sind alle Gruppenmitglieder eingeladen,
ihre Wahrnehmung des Geschehens dem ratsuchenden Teilnehmer zurück zu melden.
Durch die Einbeziehung dieses vielfältigen „Gruppenfeedbacks” gelingt es regelmäßig,
die Bedürfnisse aller beteiligten Personen besser zu verstehen.

Es ist die Arbeit der Gruppe und der einzelnen Teilnehmer im Anschluss neue Handlungsweisen auszuprobieren und in die Wirklichkeit zu übertragen.
Dabei entdeckte mögliche Verhaltensänderungen werden solange eingeübt, bis die Teilnehmer das neue Verhalten stimmig in ihr Selbstkonzept integrieren können.

Folgendes lässt sich in einem 2-tägigen Seminar leisten:

  • Identifikations- Lernen durch Erfahrungsaustausch
  • Distanzierung zu eigenem Verhalten durch Rollentausch
  • Widerspiegelung eigenen Verhaltens durch die Rückmeldung anderer im „Feedback”

Methodisch stehen dabei zur Verfügung:

  • Gemeinsame Betrachtung ausgewählter Fälle aus dem Alltag des Ehrenamts
  • „Szenische Konfliktbearbeitung” zur Entscheidungsfindung
  • Refektion innerer Haltungen anhand des Modells "Das innere Team"
  • Klärung von „Beziehungsfragen” durch "Skulpturarbeit"

Dass dieses lebendige Lernen soviel Spaß macht wird gewährleistet durch den Einsatz kreativer Seminarmethoden.