Seminar- Baustein 8: Minimax- Interventionen für ehrenamtliche Helfer

Welcher Helfer kennt das nicht:
Da weiß man schon mal einen guten Rat und macht einen wirklich guten Vorschlag:

Und dann wird dieser Vorschlag vom Klienten abgelehnt.

Der Grund: Direkte Vorschläge können viele Menschen nicht annehmen, auch wenn der Vorschlag manchmal noch so gut ist. Die Annahme-Quote der Vorschläge des Helfers steigt ganz erheblich, wenn man diese in Negationen verpackt und sogenannte „Nicht-Vorschläge" macht:

„Sie können vermutlich nicht einfach …"

„Es ist nicht ja nötig, dass Sie …."

„Was ja wohl nicht geht, ist…"

In diesem Seminar trainieren wir, wie man bei hilfsbedürftigen Menschen auch in verfahrenen Situationen zu einem produktiven Gesprächsergebnis gelangt.

Dazu erkunden wir in diesem Seminar das Methoden-Repertoire der „MiniMax-Interventionen".

MiniMax-Interventionen: das sind von dem Coach und Berater Manfred Prior entwickelte „Nebenbei-Interventionen", die ein gemeinsames Ziel verfolgen: mit minimalem Aufwand maximale Wirkung in einer Beratung erzielen. Sie lassen sich beiläufig in jede Beratungssituation einbauen und sind von jedem Betreuer schnell erlernbar.

Aus dem Inhalt:
•„Nicht-Vorschläge"
•„Sondern": Das Zauberwort der Klienten-Beratung
•„Bis jetzt … noch nicht…."

Lernziele:
• Wie gehe ich um mit Selbstabwertungstendenzen?
• Wie reagiere ich auf Verantwortungsvermeidung? 
• Was ist ein hilfreiches Umgehen bei Selbstkonzepten wie „Holzbein" oder „Armer Teufel"?